SpotsTo.Be – Reiseführer nehmen Dich per Kopfkamera live auf die Reise

Reisende treibt das Fernweh jeden Tag und jede Nacht. Sie erinnern sich an Gerüche, an Ausblicke, an Momente. Sie sehnen sich danach, die ganze Welt zu sehen. Doch wer hat schon Zeit (und Geld) dafür? Und selbst wenn man tatsächlich schon „überall“ war, will man doch Jahre später zu gerne wissen, wie es dort wohl heute aussieht.

Steht der alte Sprungturm aus Holz noch? Hat das Dorfteam mittlerweile einen Fußballplatz? Bekommt man in dem kleinen Lädchen noch Lakritzbonbons zum Espresso? Ist die Liebesbotschaft auf der Parkbank noch zu lesen?

Wenn es nach Christoph Bültemann geht, können wir bald am eigenen Rechner preiswert, live und in Farbe in die ganze Welt reisen, um neue Orte zu erkunden oder bereits besuchte zu durchschreiten. Auf seiner Plattform SpotsTo.Be will er Reiseführer vermitteln, die – mit Kopfkamera und mobilem Internet ausgestattet – individuelle Führungen anbieten. Shopping in Tokyo, ein Spaziergang durch den Central-Park oder eine Bootsfahrt auf dem Nil wären dann am Dienstag Nachmittag genauso von Zuhause aus möglich wie das Schlendern über die Märkte Manilas….

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Natürlich ohne Gerüche, ohne haptisches Erleben, ohne Wind auf der Haut und ohne Sonne im Gesicht. Aber trotzdem ganz nach den persönlichen Vorstellungen der „Reisenden“. Sie bestimmen, in welche Straße der Guide gehen soll oder in welchem Geschäft er nach Mänteln gucken soll, in welche Höhle er taucht. Zukunftsmusik? Klar! Vor allem unter Wasser 🙂 Aber eindeutig keine Vision! Technisch ist das schon heute möglich, wenngleich nur an den wenigsten Orten (zumindest mit stabiler Übertragung). Auch rechtlich dürften manche Dinge schwer werden (Besuche von Events oder Museen) und  philosophisch wird es zweifelhafte Momente geben (ab wann wird der Guide zur lebenden Spielfigur). Aber wenn es einen Bedarf gibt (und den sehe ich eindeutig), dann werden diese Dinge Hürden sein, aber keine Hindernisse.

SpotsTo.be versteht seine eigene Rolle nicht als Anbieter der Führungen sondern als Vermittlungsportal. Die Guides legen also ihren Preis selbst fest und können auch bestimmte Wege oder Dienste ausschließen.

Ich bin sehr gespannt auf meine erste Führung und den Erfolg des Portals. Vielleicht laufe ich ja mit meinem Guide über die IFA und gucke, was es Neues bei GoPro gibt.

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